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von Markus Albers

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    Vom Büro in der Hosentasche und dem Glück der ständigen Erreichbarkeit

    Eine These meines Buches wird gerade durch eine aktuelle Untersuchung bestätigt: Wer mobil arbeitet und deshalb (fast) immer erreichbar ist, wird dadurch keineswegs unglücklich. Die Vermischung von Arbeit und Freizeit führt vielmehr zu einer neuen Qualität von Work-Life-Balance: Der Arbeitnehmer entscheidet selbst, was er wann tut – und wann er Handy und Laptop auch mal ausstellt.

    Eine Studie des Marktforschungsunternehmens IDC im Auftrag des Netzwerkausrüsters Nortel hat ergeben, dass 16 Prozent aller Arbeitnehmer hypervernetzt sind, schreibt das Manager Magazin. Das heißt dass sie regelmäßig mindestens vier digitale Geräte wie Notebook, MP3-Spieler oder Festnetz und mehr als sechs Anwendungen wie SMS, E-Mail oder Voice over IP nutzen.

    Laut IDC sollen es in den kommenden Jahren aber noch weitaus mehr werden. “Junge Menschen vernetzen sich besonders häufig. 60 Prozent der Hypervernetzten sind jünger als 35 Jahre”, so IDC-Analyst Pim Bilderbeek. Er schätzt deshalb, dass der Anteil der Übervernetzten unter den Arbeitnehmern in den nächsten fünf Jahren auf 40 Prozent steigen wird.

    Das Manager Magazin weiter: “Eine Folge der Hypervernetzung, die viele noch vor ihr zurückschrecken  lassen, ist die Vermischung von Privatem und Beruflichem. (…) So geben 40 Prozent der Befragten an, E-Mails vom Bett aus zu verschicken. Rund 30 Prozent versenden auch berufliche Nachrichten aus dem Urlaub. Selbst aus Kirchen mailen einige der Befragten schon.” Die Pointe: Die Hypervernetzten sind halbwegs glücklich mit dieser Situation: 35 Prozent von ihnen geben an, dass sie ihre Work-Life-Balance halten können. Nur 21 Prozent finden dies schwierig.

    Wie sollen Unternehmen auf den Vernetzungsdrang der Mitarbeiter reagieren? Experten raten laut Manager Magazin den Arbeitgebern zu Unified Communications, also der Automatisierung aller Unternehmenskommunikation. “Die Mitarbeiter nutzen unserer Studie zufolge IP-Telefonie, Instant Messaging und Webkonferenzen am meisten”, sagt IDC-Analyst Bilderbeek. Würde man diese Funktionen beispielsweise in einer Anwendung bündeln, könnten Entscheidungen im Unternehmen noch schneller getroffen werden.

    Meine Rede. Auf newwork.biz gibt’s einen neuen Gastbeitrag von mir zum Thema. Und auch der Spiegel wollte mehr erfahren und druckt heute (für Abonennten und Berliner – für alle anderen: morgen, Montag) ein Interview im Gesellschaftsressort:

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    Eine Reaktion zu “Vom Büro in der Hosentasche und dem Glück der ständigen Erreichbarkeit”

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