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	<title>Kommentare zu: &#8220;Sicherheiten gibt&#8217;s eh keine mehr – macht doch, wofür Euer Herz schlägt&#8221;</title>
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	<description>Der Blog</description>
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		<title>Von: manuel</title>
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		<dc:creator>manuel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 17:58:52 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin mir unsicher, ob die aktuelle Krise wirklich dazu führt, dass mehr Leute das tun können, was sie wollen. In meinen zwei Wochen NYC habe ich eher den Eindruck gewonnen, dass mehr Menschen nach irgendeinem Job suchen um überhaupt leben zu können und dass von all diesen Kreativen so gut wie niemand wirklich in der Lage ist seinen Träumen nach zu gehen. Wie Matthias schon angesprochen hat, ist das Grundeinkommen hier auf jeden Fall eine Option die man endlich ernsthaft diskutieren sollte, die aber eben gleichzeitig dazu führt, dass gewisse &quot;Eliten&quot; ihren Status verlieren werden und genau diese &quot;Eliten&quot; werden nicht kampflos beigeben.
Vom Digitaler-Nomade-Daseins halte ich mittlerweile auch nicht mehr so viel wie vielleicht noch vor 2 Jahren. Problematisch finde ich hier, dass dadurch zusehends soziale Kontakte verloren gehen. Denn nur weil das persönliche Netzwerk wächst, heißt es ja nicht, dass man langsam gewachsene, tiefe Beziehungen zu anderen Menschen hat. Dieses mal hier mal dort sein, steht dem „Grow slow, grow strong“, was sowohl im Business als auch im Sozialen stimmt, gegenüber. Ich glaube, dass genau dieses Bedürfnis nach festen sozialen Kontakten uns in Jobs hält, die uns nicht glücklich machen.
Für mich besteht das Problem viel mehr im Fehlen von Orten und Strukturen die uns Geborgenheit/Sicherheit geben. Hiermit ist keine finanzielle Sicherheit gemeint sondern eine, die uns erlaubt uns zu entfalten und Dinge auszuprobieren und Fehler machen zu dürfen. Diese Orte geben uns nämlich das nötige Selbstvertrauen solche Virtuosen zu werden, die dann auch irgendwie Käufer für ihre Produkte finden. Denn wäre es so, dass jeder ein Lobo, Vaynerchuk oder Godin sein könnte, dann gäbe es einfach viel mehr solcher Geschichten.
Um ehrlich zu sein, könnte ich mir solch ein System auch gar nicht vorstellen. Ein System in dem jeder Erfolg haben kann und alle den Erfolg von allen anstreben. Sicher wäre das erstrebenswert aber es spricht einfach gegen jede Idee des evolutionären Systems: Der stärkere setzt sich durch. Gerade in dieser Zeit in der die schon wieder in Vergessenheit geratene Klimakrise uns alle bedroht sollten wir umdenken. Im Prinzip müsste genau diese Idee von einer neuen Idee des &quot;gemeinsam setzten wir uns als Menschheit durch&quot; abgelöst werden. Nicht mehr Geld und Einfluss machen uns stark, sondern unsere hoffentlich vorhandene Fähigkeit zum sozialen Zusammenhalt. Denn was bringt uns Einfluss und Geld, wenn die Erde oder zumindest unsere Spezies &quot;stirbt&quot;.
Ob die Krise dazu führt möchte ich schwer bezweifeln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mir unsicher, ob die aktuelle Krise wirklich dazu führt, dass mehr Leute das tun können, was sie wollen. In meinen zwei Wochen NYC habe ich eher den Eindruck gewonnen, dass mehr Menschen nach irgendeinem Job suchen um überhaupt leben zu können und dass von all diesen Kreativen so gut wie niemand wirklich in der Lage ist seinen Träumen nach zu gehen. Wie Matthias schon angesprochen hat, ist das Grundeinkommen hier auf jeden Fall eine Option die man endlich ernsthaft diskutieren sollte, die aber eben gleichzeitig dazu führt, dass gewisse &#8220;Eliten&#8221; ihren Status verlieren werden und genau diese &#8220;Eliten&#8221; werden nicht kampflos beigeben.<br />
Vom Digitaler-Nomade-Daseins halte ich mittlerweile auch nicht mehr so viel wie vielleicht noch vor 2 Jahren. Problematisch finde ich hier, dass dadurch zusehends soziale Kontakte verloren gehen. Denn nur weil das persönliche Netzwerk wächst, heißt es ja nicht, dass man langsam gewachsene, tiefe Beziehungen zu anderen Menschen hat. Dieses mal hier mal dort sein, steht dem „Grow slow, grow strong“, was sowohl im Business als auch im Sozialen stimmt, gegenüber. Ich glaube, dass genau dieses Bedürfnis nach festen sozialen Kontakten uns in Jobs hält, die uns nicht glücklich machen.<br />
Für mich besteht das Problem viel mehr im Fehlen von Orten und Strukturen die uns Geborgenheit/Sicherheit geben. Hiermit ist keine finanzielle Sicherheit gemeint sondern eine, die uns erlaubt uns zu entfalten und Dinge auszuprobieren und Fehler machen zu dürfen. Diese Orte geben uns nämlich das nötige Selbstvertrauen solche Virtuosen zu werden, die dann auch irgendwie Käufer für ihre Produkte finden. Denn wäre es so, dass jeder ein Lobo, Vaynerchuk oder Godin sein könnte, dann gäbe es einfach viel mehr solcher Geschichten.<br />
Um ehrlich zu sein, könnte ich mir solch ein System auch gar nicht vorstellen. Ein System in dem jeder Erfolg haben kann und alle den Erfolg von allen anstreben. Sicher wäre das erstrebenswert aber es spricht einfach gegen jede Idee des evolutionären Systems: Der stärkere setzt sich durch. Gerade in dieser Zeit in der die schon wieder in Vergessenheit geratene Klimakrise uns alle bedroht sollten wir umdenken. Im Prinzip müsste genau diese Idee von einer neuen Idee des &#8220;gemeinsam setzten wir uns als Menschheit durch&#8221; abgelöst werden. Nicht mehr Geld und Einfluss machen uns stark, sondern unsere hoffentlich vorhandene Fähigkeit zum sozialen Zusammenhalt. Denn was bringt uns Einfluss und Geld, wenn die Erde oder zumindest unsere Spezies &#8220;stirbt&#8221;.<br />
Ob die Krise dazu führt möchte ich schwer bezweifeln.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Matthias Zellmer (@Zellmi)</title>
		<link>http://www.markusalbers.com/blog/sicherheiten-gibts-eh-keine-mehr-%e2%80%93-macht-doch-wofur-euer-herz-schlagt/comment-page-1/#comment-858</link>
		<dc:creator>Matthias Zellmer (@Zellmi)</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 08:51:04 +0000</pubDate>
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		<description>@Dirk: Kinder sind übrigens die großen Gewinner beim bedingungslosen Grundeinkommen. Wenn sie nämlich vom ersten Tag an genau so viel Einkommen haben, wie jeder Erwachsene, dann können sie z.B. bis zum Ausbildungsbeginn ein stattliches Lebensstartkapitial aufbauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dirk: Kinder sind übrigens die großen Gewinner beim bedingungslosen Grundeinkommen. Wenn sie nämlich vom ersten Tag an genau so viel Einkommen haben, wie jeder Erwachsene, dann können sie z.B. bis zum Ausbildungsbeginn ein stattliches Lebensstartkapitial aufbauen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.markusalbers.com/blog/sicherheiten-gibts-eh-keine-mehr-%e2%80%93-macht-doch-wofur-euer-herz-schlagt/comment-page-1/#comment-857</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 15:07:54 +0000</pubDate>
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		<description>Liest sich spannend, als Schnöppchenjäger der Globalisierung in der Sonne sitzen ist ein tolles Modell. Da wäre ich sofort dabei. Nur: ich nehme mal an der Interviewte hat keine Kinder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liest sich spannend, als Schnöppchenjäger der Globalisierung in der Sonne sitzen ist ein tolles Modell. Da wäre ich sofort dabei. Nur: ich nehme mal an der Interviewte hat keine Kinder?</p>
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		<title>Von: Matthias Zellmer (@Zellmi)</title>
		<link>http://www.markusalbers.com/blog/sicherheiten-gibts-eh-keine-mehr-%e2%80%93-macht-doch-wofur-euer-herz-schlagt/comment-page-1/#comment-856</link>
		<dc:creator>Matthias Zellmer (@Zellmi)</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 14:54:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.markusalbers.com/blog/?p=868#comment-856</guid>
		<description>Stimmt, von Luxusproblemen würde ich auch nicht sprechen, wenn es darum geht, sich mit den Möglichen Formen der Erwerbsarbeit der Zukunft zu beschäftigen. Das Industriezeitalter geht nun mal definitiv zu Ende. Wir haben ja auch in den vergangenen Jahrzehnten ein Menge dafür getan … Stichworte: Automatisierung, Prozessoptimierung, etc.

Doch finde ich, dass die hier dargestellten Lösungsansätze à la Lobo oder Vaynerchuk schon was sehr elitäres an sich haben. Doch wir brauchen in einer sich immer mehr vernetzenden Informationsgesellschaft Lösungen, die über die Modelle zur Erwerbsarbeit hinaus gehen und ganzheitlich den Menschen und seine individuellen Möglichkeiten in den Vordergrund stellen. Das geht meiner Ansicht nach nur über eine Entkopplung von der Notwendigkeit zur Erwerbsarbeit. Denn das &quot;Man werde das schon monetarisieren können&quot;, gilt nur für eine Minderheit in unserer Gesellschaft. Um also allen in der Gesellschaft die Chance zur persönlichen Entfaltung zu geben, sollten wir wirklich mal über solche Modelle, wie das bedingungslose Grundeinkommen nachdenken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt, von Luxusproblemen würde ich auch nicht sprechen, wenn es darum geht, sich mit den Möglichen Formen der Erwerbsarbeit der Zukunft zu beschäftigen. Das Industriezeitalter geht nun mal definitiv zu Ende. Wir haben ja auch in den vergangenen Jahrzehnten ein Menge dafür getan … Stichworte: Automatisierung, Prozessoptimierung, etc.</p>
<p>Doch finde ich, dass die hier dargestellten Lösungsansätze à la Lobo oder Vaynerchuk schon was sehr elitäres an sich haben. Doch wir brauchen in einer sich immer mehr vernetzenden Informationsgesellschaft Lösungen, die über die Modelle zur Erwerbsarbeit hinaus gehen und ganzheitlich den Menschen und seine individuellen Möglichkeiten in den Vordergrund stellen. Das geht meiner Ansicht nach nur über eine Entkopplung von der Notwendigkeit zur Erwerbsarbeit. Denn das &#8220;Man werde das schon monetarisieren können&#8221;, gilt nur für eine Minderheit in unserer Gesellschaft. Um also allen in der Gesellschaft die Chance zur persönlichen Entfaltung zu geben, sollten wir wirklich mal über solche Modelle, wie das bedingungslose Grundeinkommen nachdenken.</p>
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