Pressespiegel – neue Artikel und Beiträge über die Easy Economy
Zum Jahresende noch ein schnelles Update über neue Artikel und Beiträge zu Freianstellung, Easy Economy und “Morgen komm ich später rein”: Das Magazin der dänischen B-Society, die europaweit für flexiblere Arbeitszeiten kämpft, hat mir eine Titelgeschichte gewidmet (siehe Bild oben).
Die neue IKT-Studie des Münchner Kreises im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums trägt den etwas sperrigen Titel “Zukunft und Zukunftsfähigkeit der deutschen Informations- und Kommunikationstechnologie” und ist sozusagen eine Anleitung für die Regierung, wie neue Technologien die Gesellschaft verändern und was die Politik tun muss. Ich werde recht promiment zitiert, als Experte im Teil “Der Mensch bei der Arbeit”. Die Autorin dieses Studienkapitels war ganz angetan, dass mein Buch eigentlich alle ihre Forschungsergebnisse vorweggenommen hat. Mich freut dieser wissenschaftlich-politische Rückenwind für meine Thesen natürlich ebenso. Die Easy Economy ist damit, so wurde mir versichert, de facto auf Frau Merkels Tisch gelandet. Was steht in der Studie?
Hier die wichtigsten Auszüge zum Thema Arbeit (bitte nicht von der trockenen Behördensprache abschrecken lassen – die Inhalte sind interessant):
1) “Die direkten Nutzenaspekte von IKT zeigen sich daran, wie dem Menschen die Arbeit erleichtert werden kann. Mobile Systeme ermöglichen den Arbeitseinsatz auch unterwegs (Produktivitätssteigerung) und ersparen in steigendem Maße lange Wegezeiten zum Büro.”
2) “Der Einsatz von innovativen IKTDiensten im Unternehmen (z. B. Wikis, Web-2.0-Anwendungen) verändert die Art und Weise der Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern, indem sie den informellen Wissensaustausch oder auch die Kontaktpflege fördern.”
3) “Dem Streben nach Zusammenarbeit mit anderen Menschen tragen insbesondere Joint Working Systeme (wie Videokonferenz, Telepräsenz oder Kollaborationstools) Rechnung. Sie ersparen Dienstreisen und damit verbundene Kosten und Zeit. Für den Arbeitnehmer stellen sie eine physische und psychische Arbeitserleichterung dar und bieten den Beteiligten die Möglichkeit, über Distanzen hinweg „persönlich“ miteinander zu kommunizieren.”
4) “Gerade die neu ins Berufsleben einsteigende „Generation Tech“ (geboren in den 80ern) ist mit IKT aufgewachsen und nutzt souverän mannigfaltige Geräte und Dienste. Diese Generation hat demzufolge eine höhere Erwartungshaltung an die IKT-Ausstattung ihres künftigen Arbeitsplatzes, die optimal ihre (Arbeits-)Bedürfnisse erfüllen sollte. Unternehmen, die sich darauf nicht einlassen (können oder wollen), werden künftig Schwierigkeiten haben, qualifiziertes Fachpersonal zu gewinnen und langfristig zu halten.”
Soweit die aktuelle IKT-Studie. Weiter mit dem Pressespiegel: Die Zeitschrift Impulse hat mich für einen Artikel interviewt, nennt aber unfreundlicherweise nicht den Titel meines Buches. Das große Schweizer Studentenmagazin Forum zitiert mich ausführlich in einer Titelgeschichte zum Thema Work-Life-Balance. Die Berliner Stadtzeitschrift Zitty verband ihren Hinweis auf den Coworking-Tag neulich mit einer Buchrezension: “Urbane Penner waren gestern, wir nennen das nicht mehr Arbeit, denn jetzt kommen die Freiangestellten.”
Die Berliner Morgenpost schreibt groß über “Morgen komm ich später rein”. Der populäre Zusammenfassungs-Dienst getabstract empfiehlt “dieses lebendig und anschaulich geschriebene Buch Arbeitnehmern und Arbeitgebern, Personalmanagern und Beratern, die zu neuen Ufern aufbrechen wollen” Schließlich: www.buch-ratschlag.de gibt die Höchstpunktzahl und lobt: “Um es kurz zu machen: Dieser Titel ist wie eine Offenbarung. Dieses Buch ist zur Zeit mein absoluter Favorit. Wer es gelesen hat, für den wird nichts mehr so sein, wie es war!”

