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	<title>Markus Albers &#8212; Journalist &#38; Autor</title>
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	<description>Der Blog</description>
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		<title>Meconomy mehr als 3700 Mal verkauft: Darum jetzt nur noch 3.99 Euro</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 17:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markusalbers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meconomy]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen komm ich...]]></category>
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		<description><![CDATA[Gut, jetzt ist es also soweit. Ich finde, ich muss mal etwas zurückgeben, ein Dankeschön. Als ich im Januar 2010 mein neues Buch Meconomy selbst veröffentlicht habe, also nicht bei einem großen Verlag, wie den Vorgänger, wusste ich nicht, ob ich mich damit vielleicht lächerlich mache. Es gab Meconomy zunächst nur elektronisch – würde jemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/buch_2-big.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2733" title="buch_2-big" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/buch_2-big-440x623.jpg" alt="" width="440" height="623" /></a></p>
<p>Gut, jetzt ist es also soweit. Ich finde, ich muss mal etwas zurückgeben, ein Dankeschön.</p>
<p>Als ich im Januar 2010 mein neues Buch <a href="http://meconomy.me/startseite" target="_blank">Meconomy</a> selbst veröffentlicht habe, also nicht bei einem großen Verlag, wie <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/" target="_blank">den Vorgänger</a>, wusste ich nicht, ob ich mich damit vielleicht lächerlich mache. Es gab Meconomy zunächst nur <a href="http://meconomy.me/de/shop" target="_blank">elektronisch</a> – würde jemand ein ganzes Buch auf dem iPhone lesen, auf dem Rechner oder einem anderen Bildschirm? Nach etwa zwei Monaten folgte die Print-On-Demand-Fassung <a href="http://www.epubli.de/shop/autor/Markus-Albers/1252" target="_blank">auf Papier</a>, aber auch hier war unklar – würden die Leser ein Buch kaufen, das in keiner Buchhandlung ausliegt und auf dessen Titel kein renommierter Verlagsname prangt?</p>
<p>Ich habe damals <a href="http://meconomy.me/de/rezensionen" target="_blank">ziemlich viele Interviews</a> zu dem Thema gegeben und immer gesagt: Wenn ich 50 Exemplare von Meconomy verkaufe, ist das Experiment gescheitert. Wenn ich 500 verkaufe, habe ich so in etwa den Break-Even erreicht. Und wenn ich mehr als 1000 verkaufe, gibt es Champagner. Die Flasche hätte ich irgendwann köpfen können, <a href="http://www.markusalbers.com/artikel/brand-eins" target="_blank">aber weil</a> <a href="http://www.markusalbers.com/artikel/monocle" target="_blank">immer so</a> <a href="http://http://www.markusalbers.com/blog/die-meconomy-in-der-praxis-was-genau-machen-wir-eigentlich-bei-rethink/.rethink-everything.net/" target="_blank">viel zu tun ist</a>, habe ich das schlicht vergessen.</p>
<p>Stattdessen nehme ich eine andere Zahl zum Anlass, Euch – also den Lesern des Buchs und dieses Blogs – zu danken. Ich habe neulich meine Verkaufsstatistik aktualisiert und festgestellt:</p>
<p>Es wurden bisher mehr als 3700 Exemplare der deutschen Ausgabe von Meconomy verkauft. Also, noch mal in Worten: Dreitausendsiebenhundert.</p>
<p>Das gilt für alle Formate zusammen, also PDF, EPUB, iPhone- und iPad-App, PoD, Kindle, Hörbuch. Als es noch zwischen 1000 und 2000 Exemplaren waren, habe ich in Interviews immer gesagt, das sei doch „ganz respektabel“. Jetzt sage ich: &#8220;Yeah!&#8221;</p>
<p>Man muss nämlich wissen, dass von populären Wirtschaftssachbüchern wie Meconomy in der Regel keine hunderttausende Exemplare verkauft werden. Mein Erstling, „Morgen komm ich später rein“ hat seit Erscheinen Ende 1998 knapp 5000 verkauft. Und das war ein Wirtschaftsbestseller (laut Charts des Manager Magazin). Insofern spielt Meconomy inzwischen durchaus in der Bundesliga mit.</p>
<p>Man muss außerdem bedenken, dass es bei den elektronischen Ausgaben von Meconomy keinerlei Kopierschutz gibt. Wer sich das PDF oder EPUB kauft, kann es theoretisch beliebig oft weitergeben. Ich habe das absichtlich so gemacht, weil ich nicht an Kopierschutz glaube, und weil ich möchte, dass die Ideen von Meconomy sich so weit wie möglich verbreiten. Trotzdem kann man konservativ rechnen, dass die Leserzahl des Buches vermutlich ein Vielfaches der Käuferzahl darstellt.</p>
<p>Was nun? Ich habe immer gesagt: E-Books sind in Deutschland zu teuer. Es gibt keinen Grund, für ein digitales Produkt, dessen Grenzkosten in Herstellung und Vertrieb gegen Null gehen, genau so viel zu verlangen wie für ein physisches, das produziert, vertrieben, gelagert und im Handel präsentiert werden muss. Darum kostete Meconomy digital auch nur 9.99 Euro (auf Papier 16.90 Euro – immer noch knapp zwei Euro günstiger als mein Erstling).</p>
<p>Weil ich aber inzwischen meine Investitionen in Meconomy (Lektorat, Gestaltung, technische Dienstleiter, etc.) wieder eingespielt habe (die Arbeitszeit des Schreibens entlohnt zu bekommen, klappt in der Regel mit Büchern sowieso nicht), möchte ich die 3700er-Grenze einfach mal ganz willkürlich zum Anlass nehmen, einen Schritt weiter zu gehen – zumindest auf dem Vertriebsweg, den ich komplett in der Hand habe.</p>
<p>Kurz gesagt: Meconomy kostet <a href="http://meconomy.me/de/shop" target="_blank">als PDF-Download</a> von meiner Website ab sofort nicht mehr 9.99, sondern 3.99 Euro. So.</p>
<p><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2013/05/Bildschirmfoto-2013-05-17-um-18.03.09.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4778" title="Bildschirmfoto 2013-05-17 um 18.03.09" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2013/05/Bildschirmfoto-2013-05-17-um-18.03.09-440x480.png" alt="" width="440" height="480" /></a></p>
<p>Ein paar Kosten und einen gewissen Aufwand habe ich mit der ganzen Sache immer noch. Außerdem soll das E-Book selbst schon einen Wert haben. Darum möchte ich es nicht noch günstiger machen, sonst wird es billig. Und billig ist blöd. Außerdem will Smashwords kürzlich herausgefunden haben, dass 3.99 <a href="http://paidcontent.org/2013/05/09/whats-the-best-price-for-a-self-published-ebook-3-99-smashwords-research-suggests/" target="_blank">der ideale Preis</a> für ein selbst publiziertes E-Book ist. Für 3.99 Euro kann man sich ein Buch auch mal zulegen, wenn man nur mal hineinschauen möchte. Oder wenn es für Studium interessant sein könnte. Oder als kleines Geschenk für einen Freund &#8230;</p>
<p>Dasselbe gilt fürs Hörbuch. Auch hier senke ich den Preis dramatisch von 12.90 auf  3.95 Euro. Und das Bundle aus beidem, also Hörbuch und PDF kostet nicht mehr 19.90, sondern 6.99 Euro.</p>
<p>So, das war&#8217;s schon. Ich möchte Danke sagen. Und Ihr sagt es vielleicht weiter. Das wäre nett.</p>
<p>P.S. Eine Ergänzung gibt es doch noch: Mein Erstling &#8220;Morgen komm ich später rein&#8221; ist vom Verlag Campus auch gerade stark im Preis reduziert worden: Statt wie bisher 18.90 kostet die Papierversion auf Amazon <a href="http://www.amazon.de/Morgen-komm-sp%C3%A4ter-rein-Festanstellung/dp/3593386526/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1368807076&amp;sr=8-1&amp;keywords=markus+albers" target="_blank">derzeit nur 4.99 Euro</a>.</p>
<p><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2013/05/Bildschirmfoto-2013-05-17-um-18.02.34.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4779" title="Bildschirmfoto 2013-05-17 um 18.02.34" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2013/05/Bildschirmfoto-2013-05-17-um-18.02.34-440x424.png" alt="" width="440" height="424" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>GOODplace: Wo gibt es die Arbeitsplätze der Zukunft schon heute?</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 21:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markusalbers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meconomy]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen komm ich...]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe Monika Kraus-Wildegger (Bild) im vergangenen Jahr kennengelernt, als ich auf auf einer Veranstaltung des Netzwerks Erfolgsfaktor Familie einen Vortrag gehalten habe. Sie erzählte mir voller Leidenschaft von ihrem Projekt: Einer Online-Plattform, auf der lebensfreundliche Arbeitsplätze entdeckt und bewertet werden können. Außerdem erzählte Sie mir davon, dass unter anderem mein erstes Buch sie dazu inspiriert habe. Das fand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2013/04/Bildschirmfoto-2013-04-13-um-23.17.26.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4760" title="Bildschirmfoto 2013-04-13 um 23.17.26" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2013/04/Bildschirmfoto-2013-04-13-um-23.17.26.png" alt="" width="440" height="445" /></a></p>
<p>Ich habe Monika Kraus-Wildegger (Bild) im vergangenen Jahr kennengelernt, als ich auf auf einer Veranstaltung des <a href="http://www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?id=442" target="_blank">Netzwerks Erfolgsfaktor Familie</a> <a href="http://www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?id=443&amp;pid=604&amp;monat=0&amp;jahr=0" target="_blank">einen Vortrag</a> gehalten habe. Sie erzählte mir voller Leidenschaft von ihrem Projekt: Einer Online-Plattform, auf der lebensfreundliche Arbeitsplätze entdeckt und bewertet werden können. Außerdem erzählte Sie mir davon, dass unter anderem <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/" target="_blank">mein erstes Buch</a> sie dazu inspiriert habe.</p>
<p>Das fand ich natürlich schmeichelhaft, aber auch spannend, und ich bat sie um einen Gastbeitrag für mein Blog, in dem sie über die Plattform erzählen könnte, die sie tatsächlich inzwischen gestartet hat. Sie heisst <a href="http://www.GOODplace.org" target="_blank">GOODplace</a> und lohnt einen Besuch. Wer mehr über Hintergründe und Entstehungsgeschichte wissen möchte, liest den folgenden Beitrag von Frau Kraus-Wildegger.</p>
<p><span id="more-4759"></span></p>
<p>&#8220;Ich bin von Natur aus eine Entdeckernatur, das hat mich beruflich auch schon um die halbe Welt nach China, Hong Kong und Vietnam gebracht. Als Kind des zweiten Bildungswegs habe ich, nach einigen Arbeitsstationen in der IT, Volkswirtschaft studiert. Ich wollte die großen wirtschaftlichen Zusammenhänge verstehen lernen. Besonders haben mich soziale, ökologische und ökonomische Fragen interessiert. Nachhaltigkeit wurde meine Leidenschaft.</p>
<p>In Asien habe ich Konzepte und Maßnahmen zur Verbesserungen von Arbeitsbedingungen in der Produktion für internationale Handelsunternehmen entwickelt. Zurück in Deutschland, stellte ich fest, dass auch hier Arbeitsbedingungen von angestellten Wissensarbeitern stark verbesserungswürdig sind. Gerade weil sich zwischenzeitlich meine Lebenssituation geändert hatte und ich eine Working Mom geworden bin.</p>
<p>Das hat schon angefangen mit der Suche nach einem Krippenplatz, für den ich am Besten schon vor der Geburt den Namen unseres Kindes auf die Warteliste hätten schreiben müssen. Nur gut, dass wir noch ein funktionierendes soziales Netz hatten.</p>
<p>In dieser Zeit habe ich von Markus Albers das Buch „Morgen komm ich später rein“ gelesen. Damit kam der Stein ins Rollen. Sein Verständnis von Smart Working als neue Arbeitsform deckt sich ziemlich genau mit meinen Vorstellungen vom zukünftigen Arbeiten. Zeitlich und räumlich flexibel zu arbeiten, Arbeiten und Leben nicht als zwei unvereinbare Welten zu betrachten, das spricht mir aus der Seele.</p>
<p>Dass das Auflösen von Grenzen zwischen Beruf und Freizeit nicht unerhebliche Gefahren birgt, liegt auf der Hand. Neue flexible Arbeitsformen erfordern von jedem Einzelnen einen hohen Grad an Selbstorganisation. Die Schattenseiten können Überforderung bedeuten, wie wachsende Burn-out Zahlen erahnen lassen.</p>
<p>Der Schlüssel zum Erfolg im Umgang mit den neuen Arbeitsformen liegt in der Entwicklung von Leitplanken und Best Practice-Beispielen. Das war meine Sternstunde! War ich doch auf der Suche mein Fachwissen zu Nachhaltigkeit und Arbeitsbedingungen mit einem weiteren Zukunftsthema zu verbinden.</p>
<p>Im Sommer 2012 habe ich dann GOODplace gegründet, die Plattform für eine bessere neue Arbeitswelt. GOODplace ist aus einem Bündel hoch spannender, aber eben offener Fragen entstanden: Wie sehen Arbeitsplätze aus, die auf die veränderten Bedürfnisse, Werte und Lebenswirklichkeiten von Wissensarbeitern die richtigen Antworten haben? Und wo gibt es Arbeitsplätze der Zukunft schon heute? Dass es sie gibt, zeigen viele Vorreiter-Beispiele aus den verschiedenen Branchen. Nur wo können sie ohne größeren Suchaufwand gefunden werden?</p>
<p>Mit GOODplace habe ich den zentralen Ort rund um das Thema Arbeit und Leben geschaffen. Hier werden Arbeitsplatz-Projekte aus Unternehmen vorgestellt. Sie können von der Community kommentiert, geteilt und bewertet werden. Ein GOODplace-Projekt muss mindestens einer der Life-Friendly-Work Kategorien, die von GOODplace entwickelt wurden, angehören. Die besten Projekte werden mit dem GOODplace-Award ausgezeichnet, wobei die Community die Projekte für den Award nominiert. Die Gewinnerprojekte erlangen auf diese Weise den Status von „Wunsch-Arbeitsplätzen“. Was kann es besseres für ein Unternehmen geben!</p>
<p>Ein Unternehmen, das mit mehreren verschiedenen Projekten auf GOODplace vertreten ist, zeigt das es aktiver ist als andere Unternehmen. Darüber verschafft es sich einen echten Wettbewerbsvorteil bei Talenten und gewinnt an Glaubwürdigkeit. Das Ziel, das ich mit GOODplace erreichen will, ist Angebot und Nachfrage nach lebensfreundlichen Arbeitsplätzen zu steigern für eine bessere neue Arbeitswelt. Frei nach dem Motto: die Zukunft machen wir selber! Dazu braucht es viele, viele Menschen – auf neudeutsch eine Community.</p>
<p>Mein Appell an alle Interessierten, Jobsuchenden, Orientierungssuchenden, Auszeitnehmenden, Wiedereinsteiger und Neueinsteiger: Werdet Teil der GOODplace-Community und gestaltet eine neue Arbeitswelt mit. Werdet ein Fan von uns und folgt uns auf Twitter. Schickt uns ein Foto oder Beschreibung von deinem Arbeitsplatz der Zukunft! GOODplace ist die weltweit erste Plattform, auf der lebensfreundliche Arbeitsplätze entdeckt und bewertet werden können.&#8221;</p>
<p><em>Soweit der Gastbeitrag von Monika Kraus-Wildegger.</em></p>
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		<title>&#8220;Wie gründet man eigentlich ein Café, Ansgar Oberholz?&#8221;</title>
		<link>http://www.markusalbers.com/blog/wie-grundet-man-eigentlich-ein-cafe-ansgar-oberholz/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 13:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markusalbers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meconomy]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen komm ich...]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Foto: Felix Broede 2012 Ansgar Oberholz (Bild), den Inhaber des Café St.Oberholz in Berlin, habe ich zum ersten Mal persönlich getroffen, als ich ihn für die Brand Eins interviewte. Später bin ich dann noch einmal mit einer Koreanischen Regierungsdelegation zum Oberholz gekommen – die Besucher interessierten sich für alle Aspekte dessen, was sie zu Hause [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2013/02/IMG_57046x6.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4743" title="IMG_5704:6x6" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2013/02/IMG_57046x6-440x440.jpg" alt="" width="440" height="440" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Foto: Felix Broede 2012</em></p>
<p>Ansgar Oberholz (Bild), den Inhaber des <a href="http://www.sanktoberholz.de" target="_blank">Café St.Oberholz</a> in Berlin, habe ich zum ersten Mal persönlich getroffen, als ich ihn <a href="http://www.brandeins.de/magazin/sinn/tausche-sicherheit-gegen-freiheit.html" target="_blank">für die Brand Eins</a> interviewte. Später bin ich dann noch einmal <a href="http://pic.twitter.com/SwKpKsWF" target="_blank">mit einer Koreanischen Regierungsdelegation</a> zum Oberholz gekommen – die Besucher interessierten sich für alle Aspekte dessen, was sie zu Hause &#8220;Smart Work&#8221; nennen. Das Konzept eines Cafés, in dem das WLAN kostenlos ist, der Kaffee und das Essen hervorragend, und das darum stets voll ist mit jungen Gästen, die an ihren Laptops arbeiten, fanden die Koreaner großartig. Die hübschen Coworking-Appartements über dem Café ebenso.</p>
<p>Den Chef des Oberholz hatte ich mir vorher immer als leicht bornierten Hipsterschnösel vorgestellt, aber Ansgar war ganz anders – freundlich, offen, neugierig. Das seltene Beispiel eines erfolgreichen Unternehmers mit der Fähigkeit zur Selbstironie. Kürzlich veröffentlichte er <a href="http://www.amazon.de/Für-hier-oder-zum-Mitnehmen/dp/386493009X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1361351444&amp;sr=8-1" target="_blank">seinen ersten Roman</a>, ein stark autobiografisch gefärbtes – und sehr lesenswertes – Buch, in dem es um die Gründungstage des St. Oberholz geht. Weil ich in diesem Blog immer gern Geschichten von Gründern veröffentliche und von Menschen, die sich erfolgreich neu erfinden, bat ich ihn um einen Gastbeitrag zu den Irrungen und Wirrungen der Selbständigkeit. Hier kommt er &#8230;</p>
<p><span id="more-4740"></span></p>
<p>&#8220;Neulich haben mich zwei Studenten des Studienganges &#8216;Unternehmensgründung und Nachfolge&#8217; der HWR im Rahmen ihrer Semesterarbeit interviewt. Am Ende wollten sie den ultimativen Tipp für junge Entrepreneure von mir haben. Ich riet ihnen: »Wenn Dich einmal eine Idee gepackt hat und Du sie umsetzt, lasse dich nicht verleiten davon abzukommen, egal wie dunkel und steinig der Weg auch sein mag. Auch wenn es schlecht läuft und deine Freunde dich für verrückt erklären. Denke immer an den Moment an dem es dich entzündete und halte dich daran fest. Modifiziere die Idee und passe sie an, aber verrate sie nie.«</p>
<p>Dann stellte ich fest, dass es in meinem Roman unter anderem auch genau darum geht. Hier ein passender Ausschnitt daraus:</p>
<p>Der Ich-Erzähler in »Für hier oder zum Mitnehmen?« hat vor einigen Wochen seinen Traum erfüllt und ein großes Café in Berlin Mitte eröffnet. Es läuft alles andere als gut, ihn drücken Geldsorgen und die Frage, ob er vielleicht alles falsch gemacht hat. Er flüchtet mit einem alten Freund, Florian, der gerade nach seiner Trennung aus der Münchner Idylle nach Berlin gezogen ist, in die Abendsonne des Spätsommers auf dem Preußischen Garnisonsfriedhof in der Nähe.</p>
<p>»Wie läuft es mit deinem neuen Job?« Ich betrete vermeintlich unvermintes Gebiet.</p>
<p>Florian hat seinen Kleidungsstil innerhalb kürzester Zeit von München auf Berlin umgestellt. Das macht Berlin mit den Kleinstädtern. Barbour-Jacke und hellblaues Hemd hat er eingetauscht gegen Trucker-Cap, Jeans, T-Shirt, Parka und Sneakers. Sein blondes Haar trägt er nun länger, die Tren- nung hat es an den Seiten silbrig erglänzen lassen.</p>
<p>»Ach, die zahlen ja gut, aber es ist stinklangweilig. Wenigstens habe ich da am Potsdamer Platz einen schönen Ausblick. Ich arbeite an der Bauausführung eines großen Ärztehauses in Moabit. Spannend, sage ich dir.« Das ›a‹ von spannend zieht er in die Länge und lacht.</p>
<p>Wir haben uns aus dem Café zwei Flaschen Bier mitgenommen, mit denen wir, auf einer Bank sitzend, klirrend anstoßen. Vor uns auf dem Kiesweg liegen viele Zigarettenstummel, daneben liegt Dörte. Wir machen immer wieder kleine Pausen und recken unsere Gesichter Blumenblüten gleich so in die tiefstehende Sonne, dass die größtmögliche Fläche beschienen wird. Wir sprechen langsam. Wir haben Feierabend.</p>
<p>»Du weißt gar nicht, wie gerne ich mit dir tauschen würde«, sage ich. »Die Vorstellung, ein übersichtliches Aufgabenfeld vor mir zu haben und vor allem am Monatsanfang regelmäßig Kohle überwiesen zu bekommen, finde ich sehr anziehend. Und wenn es dann auch noch viel Geld ist &#8230;«</p>
<p>»Aber das mit dem Café ist doch das, was du unbedingt machen wolltest. Du machst doch immer genau das, was du machen willst. Ohne Rücksicht auf Verluste. Ich habe dich immer darum beneidet. Du hast Software programmiert, als noch niemand wusste, was ein Computer ist, du warst Musiker, du hast Werbekampagnen für Telefonsexhotlines gemacht. Jetzt bist du Gastwirt mit so einem Riesenladen mitten in Berlin. Das wird schon, das braucht eben Zeit. Aber wenn du darauf bestehst, ja, lass uns tauschen.«</p>
<p>Als ich gerade dreizehn geworden war, wünschte ich mir zum Weihnachtsfest 1985 eine Atari-Spielkonsole, die man ans Fernsehgerät anschließen konnte. Vor allem nach dem Tennisspiel mit zwei Balken als Spielern und einem viereckigen Ball sehnte ich mich. Meine Eltern ließen sich zu diesem Thema im Radio- und Fernsehfachgeschäft Könen in der Kleinstadtsenke beraten. Herr Könen riet zu einem Commodore C64 anstelle der Atari-Spielkonsole. Mit dem könne man Computerspiele spielen, es sei aber auch ein richtiger Homecomputer.</p>
<p>Meine Enttäuschung war groß. Ohne weiteres Zubehör konnte man nur Basic programmieren. Die beiliegende Floppy Disk riss ich auf und nahm die Magnetfolie heraus. Ich wunderte mich, wie schwer sie zu öffnen war. Ich dachte, es handele sich um eine Art Schallplatte. Die Floppy Disk war damit zerstört.</p>
<p>Auf Anregung meines Vaters entwickelte ich eine Software, eine in Basic programmierte Datenbank, die Ärzten die Abrechnung der Privatpatienten im Vergleich zum traditionellen Maschinenschreiben der Sekretärin erheblich erleichterte. Mein erster Kunde war mein Vater. Einziger Nachteil war, dass nur ich die Datenbank bedienen konnte. Auf die Ergonomie des User Interfaces hatte ich in der Entwicklung nicht unbedingt den Schwerpunkt gelegt. Aber im Laufe der nächsten Monate konnte ich zwei weitere Lizenzen verkaufen. Das war der Beginn meiner Selbständigkeit. Die Kunden waren Arztkumpels meines Vaters, die auch Söhne in meinem Alter hatten. Die wiederum freuten sich, nun endlich einen vernünftigen Grund zur Anschaffung eines C64 gefunden zu haben. Die Umschulung der Söhne zu Datenbankfachkräften und auch den Support und einige Updates ließ ich mir gesondert vergüten. Ich hatte ein Monopol geschaffen, und das Marktpotential war unendlich groß.</p>
<p>Als ich kurze Zeit später gemeinsam mit den anderen von mir ausgebildeten Datenbankfachkräften in die Labyrinthe der Pubertät abtauchte, erlöste mich das Platzen meiner ersten persönlichen Dotcom-Blase aus meinen Lizenzverträgen. Die ersten professionellen Praxiscomputersysteme, die auf MS-DOS-Basis gebaut waren, kamen auf den Markt und umfassten als kleines Tool auch die Privatabrechnung auf Knopfdruck – mit User Interface, das damals Eingabemaske hieß.<br />
Als ich einige Jahre später von Steve Jobs hörte, bereute ich den Ausstieg aus der Computerbranche doch ein wenig.</p>
<p>Die Erfahrung der Selbständigkeit allerdings blieb haften. Ich schwenkte um in eine andere Branche. Mein Vater hatte ein Vertikutiergerät für den Rasen gekauft, das nutzte ich, um die Rasen der Nachbarschaft zu vertikutieren. Die Nachbarn wussten bis dahin nicht einmal, was Vertikutieren war. Man ritzte mit einer Art großem Rasenkamm den Boden zur Belüftung an und riss dabei das Moos heraus. Das passte viel besser zu meiner Pubertät, als die nerdige Softwareverkäuferei. Wie in einer Szene in »Die Reifeprüfung« vertikutierte ich, dem jungen Dustin Hoffman gleich, mit wilden Fantasien im Kopf, in denen unsere Nachbarinnen und deren Töchter die Hauptrollen spielten, mit nacktem Oberkörper die nachbarschaftlichen Rasen, bis sie völlig entmoost waren.</p>
<p>Direkt nach dem Vertikutiervorgang sahen die Rasen alles andere als gesund aus. Ich wurde selten zweimal vom gleichen Kunden gebucht. Zudem blieb jegliche Form von Abenteuer aus. Das Vertikutierbusiness hängte ich enttäuscht an den Nagel.</p>
<p>»Meine ganzen Unternehmungen waren doch nie so richtig erfolgreich«, erwidere ich Florian. »Vielleicht habe ich einfach nie etwas konsequent zu Ende gebracht? Kann alles, aber nix richtig? Wer weiß denn schon, was er genau machen will? Ist es nicht so, dass man sich zu jeder Zeit nach dem anderen sehnt, nach dem, was man gerade nicht hat? Und muss man Freiheit immer gegen Sicherheit tauschen? Kann es nicht beides geben?«</p>
<p>»Bis gerade eben noch habe ich in meiner heilen Münchner Kleinfamilienwelt gelebt und hatte mehr Sicherheit als alles andere, und von heute auf morgen bricht alles zusammen. Rums! Da will man doch lieber Freiheit und Unsicherheit als Unfreiheit und Sicherheit, die jederzeit verschwinden kann. Es gibt keine Sicherheit. Sicherheit ist nur eine Illusion. Ein Trick der Psyche.«</p>
<p>»Genau. Die großen versunkenen Schätze liegen draußen in der weiten, offenen See, feste Anlegeplätze findet man an der Küste.« Darauf stoßen wir ritterlich an. Wenn alles immer so romantisch wäre.&#8221;</p>
<p><em>Soweit der Gastbeitrag von Ansgar Oberholz. Vielen Dank, Ansgar!</em></p>
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		<title>Die Meconomy in der Praxis: &#8220;Selbstbestimmt und sinngetrieben&#8221; – Gastbeitrag Nummer 6</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2012 16:44:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Silke Luinstra (Bild) habe ich auf einer Berliner Veranstaltung des Netzwerks Erfolgsfaktor Familie kennen gelernt – das ist eine Initiative von Bundesfamilienministerium und DIHK, die es sich zum Ziel gesetzt hat, bei deutschen Unternehmen für eine bessere Vereinbarkeit von Job und Familie zu werben. Ich war Keynote-Speaker, Silke Luinstra sprach mich nach dem Vortrag an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/08/MG_7443.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2876" title="_MG_7443" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/08/MG_7443-440x293.jpg" alt="" width="440" height="293" /></a></p>
<p>Silke Luinstra (Bild) habe ich auf einer <a href="http://www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?id=596" target="_blank">Berliner Veranstaltung</a> des <a href="http://www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?id=106" target="_blank">Netzwerks Erfolgsfaktor Familie</a> kennen gelernt – das ist eine Initiative von Bundesfamilienministerium und DIHK, die es sich zum Ziel gesetzt hat, bei deutschen Unternehmen für eine bessere Vereinbarkeit von Job und Familie zu werben.</p>
<p>Ich war <a href="http://www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?id=442&amp;pid=604" target="_blank">Keynote-Speaker</a>, Silke Luinstra sprach mich nach dem Vortrag an – und weil sie so anschaulich davon erzählte, wie sie Themen meiner Bücher in ihrem beruflichen und privaten Leben ganz praktisch umsetzt, habe ich sie gebeten, darüber doch einen kleinen Gastbeitrag für mein Blog zu schreiben. Hier ist er:</p>
<p><span id="more-2875"></span><a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de" target="_blank">„Morgen komm‘ ich später rein</a>&#8220; fiel mir im Herbst 2009 in die Hände. Gelesen habe ich es an einem Abend, aufhören konnte ich nicht, so sehr sprach mir das, was ich las aus dem Herzen. Schon 2002 hatte ich meine Festanstellung als Organisationsentwicklerin gekündigt. Es fühlte sich nicht richtig an, ich konnte mit Zielvereinbarungen, Boni und anderen Incentives (zu) wenig anfangen. Ich arbeitete fortan freiberuflich als <a href="http://www.luinstra.de" target="_blank">Prozessberaterin in Projekten und als Trainerin</a>, zunehmend mit dem Fokus familienbewusster Unternehmenspolitik.</p>
<p>„Morgen komm‘ ich später rein“ war schließlich der entscheidende Impuls für einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt meiner Arbeit. Ergebnisbezogenes Arbeiten, das Arbeit von festen Zeiten und Orten löst ist seither ein Kern meines beruflichen Tuns. Ich habe mich immer weiter in das Thema vertieft, unter anderem Jody Thompson – eine der Autorinnen des von Markus Albers zitierten <a href="http://www.amazon.de/Why-Work-Sucks-How-Joke/dp/1591842034" target="_blank">„Why work sucks and how to fix it“</a> – interviewt. Dieses Wissen und meine Erfahrung in der Begleitung von (Veränderungs-)Projekten ergeben einen Mix, den Kunden zu schätzen wissen.</p>
<p>Meine Vision ist es, dass Menschen selbstbestimmt und sinngetrieben und im Einklang mit ihren beruflichen und privaten Rollen leben können. Die Trennung von Beruf und Privatleben löst sich immer mehr auf. Wir bewegen uns in vielen Berufen wieder hin zu der alten Integration von Beruf und Privatleben, die es vor der Industrialisierung gab. Mit allen Konsequenzen. Das erfordert neue Kompetenzen bei Führungskräften und Mitarbeitern – und nicht das Abstellen von Blackberry-Servern. Echte Zeitsouveränität ist das erklärte Ziel und das ist mehr als ein wenig flexible Arbeitszeit.</p>
<p>Welche Rolle spielte das Buch <a href="http://meconomy.me/startseite" target="_blank">„Meconomy“</a>? Es war eine Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein. Ernsthaft bezweifelt hatte ich das offen gestanden nie – spätestens nach Abenden, an denen Freunde mit ihr Festangestellten-Leid geklagt hatten nicht mehr. Und doch tat es gut zu lesen, dass es Vielen so ging und geht wie mir.</p>
<p>Und „Meconmony“ hält eine Fülle von Zitaten bereit, die als Motto für den Tag oder den Monat taugen. „Don’t just take orders, make sandwiches“ war über Wochen mein Bildschirmschoner, der mich daran erinnerte, weniger zu denken und zu analysieren und mehr zu machen.</p>
<p>Ich könnte mir heute nicht mehr vorstellen, anders zu arbeiten. Nicht zuletzt, weil ich Kinder habe. Mit ihnen Nachmittage – oder auch mal Vormittage – zu verbringen, ohne dafür jemanden um Erlaubnis fragen zu müssen ist Lebensqualität für alle Beteiligten. Nun fragt sich nur noch, wie Schule in der Meconomy aussehen könnte und sollte. Damit es mehr Vormittage sein können – und damit die Kinder erfahren, dass es etwas anderes gibt als Anwesenheitspflicht und starre Zeiten.</p>
<p><em>Soweit der Gastbeitrag von Silke Luinstra</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dirk von Gehlens Experiment – so können Sachbücher heute geplant, finanziert und geschrieben werden</title>
		<link>http://www.markusalbers.com/blog/dirk-von-gehlens-experiment-so-konnen-sachbucher-heute-geplant-finanziert-und-geschrieben-werden/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 14:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markusalbers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meconomy]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen komm ich...]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[Dirk von Gehlen (Bild), Leiter “ Social Media/Innovation” bei der Süddeutschen Zeitung, habe ich zum ersten Mal 2010 kennengelernt, bei einem Workshop zur digitalen Zukunft der SZ. Das irrsinnig experimentelle Medialab, das wir uns damals erträumten, ist leider nicht realisiert worden. Mit Dirk bin ich trotzdem in Kontakt geblieben, spätestens nachdem wir uns im Jahr danach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/10/1dirkvongehlen.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2965" title="1dirkvongehlen" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/10/1dirkvongehlen-440x294.jpg" alt="" width="440" height="294" /></a></p>
<p><a href="http://www.dirkvongehlen.de" target="_blank">Dirk von Gehlen</a> (Bild), Leiter “ Social Media/Innovation” bei der Süddeutschen Zeitung, habe ich zum ersten Mal 2010 kennengelernt, bei einem Workshop zur digitalen Zukunft der SZ. Das irrsinnig experimentelle Medialab, das wir uns damals erträumten, ist leider nicht realisiert worden. Mit Dirk bin ich trotzdem in Kontakt geblieben, spätestens nachdem wir uns im Jahr danach auf einer spanischen Finca wieder trafen, in der Dirk zufällig mit seiner Familie genau neben uns wohnte.</p>
<p>Jetzt hat Dirk, dessen letztes Buch bei Suhrkamp erschien, rund um sein neues Werk ein Experiment gestartet, das mich sehr an meine <a href="http://www.e-book-news.de/meconomy-statt-ich-ag-ein-e-book-ratgeber-fur-deutschlands-kreative-klasse/" target="_blank">Veröffentlichungsgeschichte</a> von <a href="http://www.meconomy.me/de/startseite" target="_blank">Meconomy</a> erinnert. Nur eben zwei Jahre danach und also viel ausgefeilter, moderner. Was er vorhat, schreibt er in diesem Gastbeitrag. Ich finde: unbedingt unterstützenswert.</p>
<p><span id="more-2961"></span>&#8220;Als Nicholas Negroponte <a href="http://www.amazon.de/Being-Digital-Vintage-Nicholas-Negroponte/dp/0679762906/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1351088443&amp;sr=8-1" target="_blank">aufschreibt</a>, was uns heute noch Ärger macht, ist Helmut Kohl Bundeskanzler. Der Wandel von Atomen zu Bits, mit dem Negroponte im Jahr 1995 den Kern der Digitalisierung beschreibt, schreitet seit dem unaufhaltsam fort. Antworten auf die Frage, was dieser Wandel für Denk- und Geschäftsmodelle von Kunst und Kultur bedeutet, finden wir trotzdem kaum. &#8220;Total Digital&#8221; von Nicolas Negroponte ist in Deutschland nur noch antiquarisch verfügbar, dabei möchte man die Lektüre von Negropontes Buch all denen empfehlen, die im Stillen darauf hoffen, die Digitalisierung würde wieder verschwinden. Seit Helmut Kohls Kanzlerschaft wissen wird: Das wird sie nicht tun!</p>
<p>Wie also nutzen wir die Tatsache, dass die Digitalisierung Daten von ihrem Träger gelöst und auf diesem Weg beweglich gemacht hat? Wer Antworten auf diese Frage sucht, bekommt wahlweise ein Jubel- oder Schreckensszenario aufgezeigt. Dass die Gegenwart die beste oder die schlimmste Zeit für Journalisten sei, um mit ihren Inhalten Geld zu verdienen, habe ich in den vergangenen Monaten gehört und gelesen. Was davon stimmt, weiß ich nicht. Deshalb mache ich mich jetzt auf eigenen Faust auf die Suche: mit dem Projekt <a href="http://startnext.de/neueversion" target="_blank">&#8220;Eine neue Version ist verfügbar&#8221; (ENVIV)</a>.</p>
<p><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/10/enviv_.jpg"><img title="enviv_" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/10/enviv_-440x328.jpg" alt="" width="440" height="328" /></a></p>
<p>Das Nachfolgeprojekt meines Suhrkamp-Titels <a href="http://lobderkopie.de" target="_blank">&#8220;Mashup &#8211; Lob der Kopie&#8221;</a> erscheint nicht in einem renommierten Verlag, sondern mit Hilfe der Leserinnen und Leser. Ich möchte ausprobieren, ob klappen kann, was ich in dem Buch behaupte: dass der Wandel von Atomen zu Bits auch die Inhalte verändert; sie verflüssigen sich. Kunst und Kultur werden durch die Digitalisierung nicht mehr einzig Produkte, wir müssen sie wie Prozesse denken – wie Software.</p>
<p>Deshalb will ich den Entstehungsprozess von ENVIV offenlegen, Versionen des Buchs veröffentlichen, das Schreiben transparent machen. Dazu zählt zunächst: dass die Leserinnen und Leser nicht erst am Ende des Schreibens auftauchen, sondern ganz am Anfang. Auf der Crowdfunding-Plattform Startnext bitte ich Sie, mich zu unterstüzen, bevor überhaupt ein Buchstabe geschrieben worden ist.</p>
<p>Im Mai 2013 erscheint dann hoffentlich ein Buch, das sich nicht nur inhaltlich mit der Idee von Kultur als Software befasst, sondern das<br />
auch Erkenntnisse zu Tage fördert, die aus der Tatsache erwachsen, dass dieses Buch genau diese Idee selber ausprobiert – mit Ihrer Hilfe!&#8221;</p>
<p><em>Soweit der Gastbeitrag von Dirk von Gehlen. Vielen Dank, Dirk!</em></p>
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		</item>
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		<title>Die Meconomy in der Praxis: Was genau machen wir eigentlich bei Rethink?</title>
		<link>http://www.markusalbers.com/blog/die-meconomy-in-der-praxis-was-genau-machen-wir-eigentlich-bei-rethink/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Sep 2012 16:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markusalbers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meconomy]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen komm ich...]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[Illustration: Mario Wagner für Rethink Vor knapp zwei Jahren habe ich zusammen mit Brian O&#8217;Connor und Katrin Seegers die Agentur Rethink gegründet. Ich hatte so viel darüber nachgedacht und geschrieben, dass es heute einfacher ist denn je, ein Unternehmen zu starten, dass ich einfach mal selbst den Beweis antreten wollte. Aber was genau ist Rethink? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/08/Bildschirmfoto-2012-08-17-um-21.43.02.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2889" title="Bildschirmfoto 2012-08-17 um 21.43.02" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/08/Bildschirmfoto-2012-08-17-um-21.43.02-440x402.png" alt="" width="440" height="402" /></a></p>
<p><em>Illustration: <a href="http://www.mario-wagner.com" target="_blank">Mario Wagner</a> für Rethink</em></p>
<p>Vor knapp zwei Jahren habe ich zusammen mit Brian O&#8217;Connor und Katrin Seegers die Agentur <a href="http://www.rethink-everything.net/" target="_blank">Rethink</a> gegründet. Ich hatte so viel darüber nachgedacht <a href="http://www.meconomy.me/" target="_blank">und geschrieben</a>, dass es heute einfacher ist denn je, ein Unternehmen zu starten, dass ich einfach mal selbst den Beweis antreten wollte. Aber was genau ist Rethink? Es wird wahrscheinlich Zeit, das hier einmal kurz zu erklären.</p>
<p><span id="more-2888"></span></p>
<p>Am Anfang stand das Gefühl von Brian und mir, dass wir die Dinge selbst in die Hand nehmen wollten. Er ist einer der besten Gestalter und Kreativdirektoren, die ich kenne, hat in den 90ern von Techno-Party-Flyern bis zu Magazinen wie Lowdown alles mögliche gemacht, war zuletzt Berater und Kreativdirektor von Handelsblatt und Welt am Sonntag. <a href="http://www.markusalbers.com/artikel/" target="_blank">Ich hatte</a> für SZ Magazin und Welt am Sonntag als Redakteur gearbeitet, für Stern, Spiegel AD, GQ und viele andere als Autor. Hatte zuletzt die deutsche Vanity Fair als Managing Editor mit aufgebaut und danach entschieden, nur noch für Titel zu schreiben, die ich wirklich mag, weshalb ich nun Autor bei Brand Eins und Monocle bin.</p>
<p>Brian und ich erlebten, wie der Medienwandel hin zu Mobile, Social Media, Tablets und all den anderen technologischen Entwicklungen bei unseren Arbeitgebern, den Verlagen, häufig vor allem Unsicherheit auslöste – gar ein Gefühl der Bedrohung. Budgets wurden kleiner, Redaktionen gestresster, alles entwickelte sich in eine unschöne Richtung. Während eines <a href="http://www.markusalbers.com/blog/how-international-students-envision-the-perfect-ipad-magazine/" target="_blank">gemeinsamen Lehrauftrags</a> an der UDK entschieden wir: Wir wollen nicht Teil des Problems sein, sondern Teil der Lösung. Wir wollen diesen Umbruch nicht erleiden, sondern mitgestalten. Als wir das Angebot bekamen, <a href="http://www.rethink-everything.net/show/projects/the-iconist-springer-verlag" target="_blank">Deutschlands erstes iPad Magazin</a> zu entwickeln und uns danach Volkswagen engagierte, den ersten redaktionell getriebenen <a href="http://www.rethink-everything.net/show/projects/vw-eos-app-daniel-bruehl" target="_blank">Autokatalog fürs Tablet</a> zu erfinden, entschieden wir, diesen Schwung zu nutzen und Rethink zu gründen.</p>
<p>Mit Katrin Seegers, die bis kurz zuvor Geschäftsführerin von <a href="http://www.s-f.com" target="_blank">Scholz&amp;Friends</a> Berlin (und davor Zürich), gewesen war für Medienkunden wie die <a href="http://verlag.faz.net/unternehmen/kluge-koepfe/" target="_blank">FAZ</a> und Luxusmarken wie <a href="http://www.alange-soehne.com/cms/de/index.html" target="_blank">A. Lange &amp; Söhne</a> gearbeitet hatte, stieß kurz darauf das fehlende Puzzlesstück zu unserem Team: Design, Journalismus, Strategie: das sollte unser Leistungsspektrum sein. Seitdem führen wir drei als Partner gemeinsam das Unternehmen.</p>
<p><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/09/Bildschirmfoto-2012-09-06-um-18.29.01.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2941" title="Bildschirmfoto 2012-09-06 um 18.29.01" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/09/Bildschirmfoto-2012-09-06-um-18.29.01-440x328.png" alt="" width="440" height="328" /></a></p>
<p>Und was macht Rethink nun? Grob gesagt erzählen wir echte Geschichten mit echten Menschen rund um Marken. Und das über alle medialen Plattformen von Web über Mobile und Social Media bis Magazin und Buch. Wir nennen das: Brand Narratives.</p>
<p>Rethink hat in den knapp zwei Jahren seit Gründung für Kunden wie <a href="http://www.rethink-everything.net/show/projects/helios" target="_blank">Helios</a>, <a href="http://www.rethink-everything.net/show/projects/Facebook-Case-Studies" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://www.rethink-everything.net/show/projects/ullsteinverlag_nele_neuhaus" target="_blank">Ullstein</a> gearbeitet, <a href="http://www.rethink-everything.net/show/projects/Young_Global_Leaders_think_act_Roland_Berger" target="_blank">hat</a> <a href="http://www.rethink-everything.net/show/projects/think_act_Cloud_Economy" target="_blank">verschiedene</a> <a href="http://www.rethink-everything.net/show/projects/think_act_Roland_Berger_size_matters" target="_blank">Magazine</a> für RolandBerger und <a href="http://www.rethink-everything.net/show/projects/Meta_magazin" target="_blank">MetaDesign</a> konzipiert und produziert. Ist für Volkswagen <a href="http://www.rethink-everything.net/show/projects/Volkswagen_Group_supply_Microsite" target="_blank">um die Welt gereist</a>, um Microsite, iPhone- und iPad-App sowie ein Coffeetable-Buch zu produzieren, hat für den größten Schweizer Büromöbelhersteller Lista Office LO <a href="http://www.rethink-everything.net/show/projects/look-magazin-lista" target="_blank">ein Print- und Digitalmagazin</a> entwickelt. Inszenierte für Axel Springer eine <a href="http://www.rethink-everything.net/show/projects/Media-Entrepreneurs-Axel-Springer" target="_blank">Employer-Branding-Kampagne</a> und eine innovative <a href="http://meilensteine.axelspringer.de" target="_blank">Jubiläums-Website</a>. Hat für Credit Suisse und LO <a href="http://www.rethink-everything.net/show/projects/credit-suisse-lista-schweiz-office-dokumentation" target="_blank">einen Film</a> über neue Arbeitsformen gedreht und einer smarten neuen Berliner <a href="http://www.dsrb-berlin.de" target="_blank">Anwaltskanzlei</a> die Website konzipiert.</p>
<p style="text-align: left;">Wir arbeiten außerdem an spannenden strategischen Projekten, über die ich noch nichts verraten darf, unter anderem für die <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=telekom+design&amp;source=web&amp;cd=11&amp;ved=0CIABEBYwCg&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.telekom.com%2Fdesign&amp;ei=s81IULS1GI_MswadsIDoCw&amp;usg=AFQjCNG44dlwvwPE3D2YpZmHomV4ozakIA" target="_blank">Telekom</a>, die <a href="http://www.hertie-school.org" target="_blank">Hertie School of Governance</a> und <a href="http://www.ifolor.de" target="_blank">Ifolor</a>.</p>
<p>Wir machen auch <a href="http://www.rethink-everything.net/category/workshops" target="_blank">Workshops, moderieren und halten Vorträge</a>, geben strategische Beratung und <a href="http://www.rethink-everything.net/rethink/about" target="_blank">produzieren Prototypen</a> für Dinge, die es so noch nie gab. Vor allem aber haben wir ein großartiges Team aus rund 15 supersmarten Designern, Redakteuren und Strategen, die ich (fast) jeden Tag am Hegelplatz in Berlin Mitte treffe.</p>
<p>Ich habe ja mal <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de" target="_blank">ein Buch</a> darüber geschrieben, dass man heutzutage nicht mehr jeden Tag ins Büro gehen muss. Muss man auch nicht. Aber wenn man so spannende Sachen machen kann und das mit so klugen und netten Kollegen wie bei uns, spricht doch viel dafür. Trotzdem setzen wir viele Theorien aus <a href="http://www.amazon.de/Morgen-komm-später-rein-Festanstellung/dp/3593386526/ref=pd_sim_b_1" target="_blank">Morgen komm ich später rein</a> in die Praxis um: Wann und wo unsere Leute arbeiten ist uns häufig egal, Hauptsache der Job wird exzellent erledigt. Homeoffice ist kein Problem und Kollegen mit Familie (darunter alle drei Geschäftsführer), holen ihre Kinder ein paarmal pro Woche von der Kita ab. Was ich aber auch gelernt habe: Um gemeinsam kreativ zu sein, muss man oft eben doch am selben Ort sein. Alles andere erzeugt zuviel Reibungsverlust durch digitale Abstimmungsschleifen.</p>
<p>Ich arbeite immer noch als freier Autor für <a href="http://www.markusalbers.com/artikel/brand-eins" target="_blank">Brand Eins</a> und <a href="http://www.markusalbers.com/artikel/monocle" target="_blank">Monocle</a>. Etwas weniger als früher, aber regelmäßig. Journalismus ist meine Leidenschaft, das lasse ich mir nicht nehmen. Die Abgrenzung zu Rethink ist glasklar – ich schreibe nicht über unsere Kunden. Solange das gilt, ergänzen sich die beiden professionellen Aspekte meines Lebens wunderbar.</p>
<p>Ich hatte in <a href="http://www.amazon.de/Albers-M-Meconomy-Markus/dp/3869313846/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1345280258&amp;sr=8-1" target="_blank">Meconomy</a> theoretisch beschrieben, wie einfach es heute ist, ein Start-Up zu gründen. Die Praxis bei Rethink hat mir in den vergangenen zwei Jahren gezeigt: Es ist trotzdem eine Menge Arbeit. Aber es ist nicht Arbeit für die Vision eines anderen, sondern für die eigene. Das motiviert enorm. Ich kann jedem nur empfehlen, das einmal auszuprobieren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Meconomy in der Praxis: Raus aus dem öden Bürojob – Gastbeitrag Nr. 5</title>
		<link>http://www.markusalbers.com/blog/die-meconomy-in-der-praxis-raus-aus-dem-oden-burojob-gastbeitrag-nr-5/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 10:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markusalbers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meconomy]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen komm ich...]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[In meiner losen Reihe von Gastbeiträgen, in denen Leser berichten, wie sie ihre eigene Meconomy entdeckt und umgesetzt haben, schreibt heute Lukas Herrsche (Bild) – der erzählt, wie er sich nach dem Studium zunächst in öden Bürojobs langweilte, durch das Lesen von Meconomy aber den Mut fasste, sich selbständig zu machen. Und nun nie wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/08/Img14110.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2873" title="Img14110" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/08/Img14110-440x562.jpg" alt="" width="440" height="562" /></a></p>
<p>In meiner losen Reihe von Gastbeiträgen, in denen Leser berichten, wie sie ihre eigene Meconomy entdeckt und umgesetzt haben, schreibt heute Lukas Herrsche (Bild) – der erzählt, wie er sich nach dem Studium zunächst in öden Bürojobs langweilte, durch das Lesen von Meconomy aber den Mut fasste, sich selbständig zu machen. Und nun nie wieder zurück will.</p>
<p><span id="more-2872"></span></p>
<p>&#8220;Als ich im zarten Alter von 18 Jahren meinen ersten Bürojob antrat, eine Bank- und Finanzausbildung für Mittelschulabsolventen, fand ich den ganze Bürobetrieb ja noch ziemlich lustig: Ich kriegte einen Personal-Badge zum Hinein- und Hinausgehen, ebenso eine Karte zum Einloggen am PC, ich musste mich jeden Tag hübsch anziehen, durfte jeden Tag ein bisschen telefonieren, in veralteten Buchungstools rumklicken und Lernen, mich im unerschöpflichen Intranet einer Großbank zurechtzufinden.</p>
<p>Schon damals hatte ich aber meine Zweifel, ob denn das für die nächsten 47 Jahre wirklich der richtige Platz für mich ist. Weshalb bloss sollte ich Montag bis Freitag um die gleiche Zeit aufstehen, auf den Bus hetzen, darauf hoffen, den Zug zu erwischen um ja nicht zu spät am Arbeitsplatz einzutreffen? Warum jeden Tag um die gleiche Zeit mit den gleichen Leuten arbeiten und auf den Feierabend warten, wo doch kein Tag gleich ist, besonders in Bezug auf Arbeitsmotivation, -auslastung und -sinn bzw. -unsinn.</p>
<p>So beschloss ich, an die Uni zu gehen um dem öden Büroalltag noch eine Weile aus dem Weg zu gehen und später wenigstens einen interessanteren Bürojob zu kriegen. Während der Unizeit jobbte ich während den Sommermonaten und fand mich an ähnlich langweiligen Stellen wieder. Nach dem Master-Abschluss war es dann aber an der Zeit, einen wirklich guten Job zu finden. Leider herrschte zu dieser Zeit aber gerade Finanzkrise, weshalb ich erneut mit einem öden Bürojob Vorlieb nehmen musste.</p>
<p>Immerhin war dieser Job gut bezahlt, was aber nur während den ersten 3-4 Monaten ein Motivationsfaktor war. Darum tauchte bereits wieder die Frage auf, ob denn so ein Job für die nächsten 40 Jahre (wenigstens schon 7 weniger an der Zahl&#8230;) wirklich der richtige sein würde. Kurz vor Antritt dieser Stelle hatte ich Meconomy von Markus Albers gelesen. Vieles darin Geschriebene sprach mir direkt aus dem Herzen. Anderes war komplett neu für mich und dem entsprechend inspirierend.</p>
<p>Mir war allerdings bewusst, dass ein Kaltstart in die Selbständigkeit direkt nach der Uni nicht nur finanzielle Risiken mit sich bringt. Das jahrelange, sehr theoretische und technische Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Finanzen hat nämlich meiner Sozialkompetenz ziemlich zugesetzt. Da hieß es zuerst wieder Fuss fassen in der Berufswelt und fleissig Praxiserfahrungen sammeln. Nur leider half mir mein neuer Job dabei nicht wirklich.</p>
<p>In einem Umfeld wo Abschieben von Verantwortung, Tun-als-ob und das Motto &#8220;irgendwie durchhalten&#8221; zur Tagesordnung gehörte, während der gesunde Menschenverstand oft vollständig auf der Strecke blieb, konnte keine grössere Sozialkompetenz aufgebaut werden. Wenigstens stimmten während dieser Zeit die Finanzen. Doch es musste sich schnellstmöglich etwas ändern.</p>
<p>Also bereitete ich während sechs Monaten (drei bereits vor der Kündigung) meine Selbständigkeit vor. Glücklicherweise war mein Vater damals bereits seit 19 Jahren selbständig und im besten Alter, um in den wohlverdienten Ruhestand zu treten. So konnte ich mich relativ einfach dazu entschliessen, in seinem Betrieb einzusteigen, diesen zu modernisieren und dessen Effizienz zu steigern, während ich nun parallel dazu Schritt für Schritt meine eigene Leidenschaft, nämlich persönliche und preiswerte Finanzberatungen für Kleinbetriebe, zum Beruf mache. Neben Meconomy und meinem Vater waren mein älterer Bruder, der sich 3 Monate vor meiner letzten beruflichen Neuorientierung selbständig machte, und mein bester Freund, der nun seit fast 10 Jahren sehr erfolgreich in der Finanzbranche als Freischaffender tätig ist, die grössten Motivations- und Inspirationsquellen.</p>
<p>Der Rest ist schnell erzählt: Auch wenn es, vor allem finanziell, ab und zu nicht rund läuft, kann ich mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen, wieder einmal Angestellter zu sein. Im Gegensatz dazu arbeite ich nun fast ausschließlich an meiner persönlichen Kompetenz und Produktivität, positioniere mich als meine ganz eigene Marke und baue mein Netzwerk gezielt in die Richtungen aus, die mir beruflich und privat am meisten zusagen. Und das funktioniert auch wunderbar ohne Personal-Badge, ohne Karte zum Einloggen am PC und in T-Shirt &amp; Jeans, wenn nicht sogar in Badehosen an besonders heissen Tagen &#8230;</p>
<p>In diesem Sinne: Fröhliches Schaffen in der Meconomy!&#8221;</p>
<p><em>Soweit der Gastbeitrag von Lukas Herrsche.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Meconomy is now available in Hungarian – meet the awesome team that made it happen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 07:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markusalbers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meconomy]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen komm ich...]]></category>
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		<description><![CDATA[The great thing about having written and self-published my last book Meconomy is that people from all kinds of professions and from all over the world keep approaching me telling me that they share many of my ideas and want to do something cool together. This way I was able to diversify the product in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/meconomy.jpg"><br />
<img class="aligncenter size-medium wp-image-2851" title="meconomy" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/meconomy-440x623.jpg" alt="" width="440" height="623" /></a></p>
<p>The great thing about having written and self-published my last book Meconomy is that people from all kinds of professions and from all over the world keep approaching me telling me that they share many of my ideas and want to do something cool together. This way I was able to diversify the product in ways I couldn&#8217;t have with an old-school publisher. Already there&#8217;s an <a href="http://meconomy.me/en/shop" target="_blank">English translation</a> of Meconomy out there, a German <a href="http://sofort-portale.de/product_info.php?products_id=9011" target="_blank">audio book</a>, and the latest addition – a <a href="http://txtr.hu/Meconomy_Hogyan_élünk_és_dolgozunk_holnap_-author-Albers_Markus-by8ayr9-catalog/" target="_blank">Hungarian translation</a>.</p>
<p>All these projects were made possible because I collaborated with professionals who liked the idea of adapting Meconomy into their respective language or format. They worked for free (or almost free) but we share revenues from future sales. A model that is exactly about the entrepreneurial mindset I advocate in the book – and which seems to work out just fine in the real world.</p>
<p>This is the story of Ilona Fogarasi who believed in bringing Meconomy to her home country Hungary and who made it happen – with a team of two friends.</p>
<p><span id="more-2850"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2852" title="D400-20120324-5082" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/D400-20120324-5082-440x293.jpg" alt="" width="440" height="293" /></p>
<p><em>The team behind the Hungarian edition of Meconomy: editor Otília Pais, translator Ilona Fogarasi, developer Mirko Herbig</em> <em>(Foto: J. Martin)</em></p>
<p>Ilona professionally translated Meconomy over the time of almost one year. She asked her friend and experienced editor Otília Pais to fine-tune the final product. Her husband – developer Mirko Herbig – programmed the EPUB version. Then she found local ebook- and print-on-demand-publishers, concluded agreements – and now the book is actually available in Hungary (in an updated version that in this respect is even superior to the German one).</p>
<p>You can buy the ebook at (amongst others) the following outlets:</p>
<p><a href="http://www.polc.hu/ekonyv/meconomy/200000179/" target="_blank">www.polc.hu</a></p>
<p><a href="http://bookline.hu/product/home!execute.action?_v=Albers_Markus_Meconomy_Hogyan_elunk_es_dolgozunk_holnap_&amp;id=4179&amp;type=250" target="_blank">www.bookline.hu</a></p>
<p><a href="http://www.lira.hu/hu/ekonyv/e-szepirodalom/meconomy-hogyan-elunk-es-dolgozunk-holnap-ekonyv-0" target="_blank">www.lira.hu</a></p>
<p><a href="http://www.multimediaplaza.com/ekonyvek/adatlap/2436" target="_blank">www.multimediaplaza.hu</a></p>
<p><a href="http://txtr.hu/Meconomy_Hogyan_élünk_és_dolgozunk_holnap_-author-Albers_Markus-by8ayr9-catalog/" target="_blank">http://txtr.hu/</a>.</p>
<p>The print book will be published at Publio Kiadó.</p>
<p>I can&#8217;t even begin to say how grateful I am that Ilona, Otília and Mirko undertook this project. Here Ilona describes why she thinks Meconomy will be extremely relevant for Hungarian readers:</p>
<p>&#8220;At the time I began to translate Meconomy, I’d been writing a series of articles called “Plan B” for an online magazine. I interviewed a lot of young entrepreneurs, many women, who quitted their jobs to do their own business, often something completely different as before. Sometimes from force of circumstances, sometimes because they wanted to make an old dream come true.</p>
<p>They don’t have any role models: their parents did their job in Hungary’s socialist era in only one workplace in their whole life, so this young people have to looking for their own strategies, for own ways. They are the first generation, who was in 1989 young enough to have the opportunity to learn western languages in the school, who were not too established in 2004 when Hungary acceding the EU to have the freedom learning and working outside the country.</p>
<p>There is a lot of common in the biographies of my interviewees: they often went abroad to get to know best practices, new technologies and worldwide trends. They found out what was missing in the market. Had some difficulties with bureaucracy, infrastructure, to manage temporary two jobs in the phase of the reorientation… but to listen to their stories was somehow liberating, motivating, inspiring… for me and, surprisingly, for them too.</p>
<p>As was translating Meconomy. I think this book can move people to thinking about their real possibilities and limits and I hope a lot of them would recognize that sitting in a fulltime employment actually doesn’t really bring more safety and reliability with. It’s time for a new discussion in Hungary too about working, productivity, rights and freedoms in the workplace, conditions and self-reflexivity.</p>
<p>Maybe this exchange can bring about more companies like <a href="http://prezi.com/" target="_blank">Prezi</a>, <a href="https://secure.logmein.com/DE/" target="_blank">LogMeIn</a> or <a href="http://www.litracon.hu/" target="_blank">Litracon</a>. It would be nice.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Eternal Bliss&#8221;: My first short story has been published by The Guardian</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 07:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markusalbers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meconomy]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen komm ich...]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[Late last year Sony asked whether I would like to participate in an event they called &#8220;Futurescapes&#8221; – the idea being to bring together an expert-panel of thinkers, designers, futurologists and writers to discuss what life might be like in 2025 – and which role technology could play to make earth a better place by then. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sony.co.uk/discussions/community/en/community/futurescapes" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2801" title="Bildschirmfoto 2012-02-28 um 16.05.46" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-28-um-16.05.46-440x247.png" alt="" width="440" height="247" /></a></p>
<p>Late last year Sony asked whether I would like to participate in an event they called &#8220;Futurescapes&#8221; – the idea being to bring together an expert-panel of thinkers, designers, futurologists and writers to discuss what life might be like in 2025 – and which role technology could play to make earth a better place by then.</p>
<p><span id="more-2800"></span>I am not the biggest fan of trend scouts&#8217; predictions about the remote future (most of the time they turn out to be plain wrong) – and I am not at all convinced that technology is always a positive force. But then the folks at Sony also weren&#8217;t and they didn&#8217;t ask us to paint a rosy picture – on the contrary <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Zv23fu7BF-s&amp;feature=related" target="_blank">some of the scenarios</a> they came up with (with the help of non-profit organisation <a href="http://www.forumforthefuture.org/" target="_blank">Forum for The Future</a>) were pretty dystopian (the pictures you see here are taken from one of those scenarios). They also said we definitely should not include Sony products into our predictions. I liked <a href="http://www.youtube.com/watch?v=_x4MaUv7Csg" target="_blank">the event</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2802" title="Bildschirmfoto 2012-02-28 um 16.04.58" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-28-um-16.04.58-440x243.png" alt="" width="440" height="243" /></p>
<p>So when – some weeks ago – Sony again approached me asking to contribute a short story set in 2025 for their <a href="http://www.sony.co.uk/discussions/community/en/community/futurescapes" target="_blank">Futurescapes website</a> (and to be published by The Guardian) I agreed. Being a journalist and writer of non-fiction books coming up with a fictional narrative was something I hadn&#8217;t ever done before. Turned out I enjoyed it a lot. I tried to give the story the kind of hard, dark twist some of my genre-heroes such as William Gibson, John Burdett, John P. Pelecanos, or Ian Rankin perfected.</p>
<p>Of course I don&#8217;t want to compare my writing to theirs in any respect. I&#8217;m a complete amateur at this art form. And I wrote in English which isn&#8217;t my mother tongue. Still, Sony seemed to like the story, <a href="http://www.guardian.co.uk/futurescapes/eternal-bliss-by-markus-albers" target="_blank">Eternal Bliss</a>, and The Guardian published it. So I hope it&#8217;s not all bad. You be the judge.</p>
<p>If you like it, pass it on to your friends. You will notice that the plot lines can easily be fleshed out, so maybe there&#8217;s a sequel in there. Or – hey – even a novel.</p>
<p><em>Update:</em> Meanwhile The Guardian was so kind to also record and publish <a href="http://www.guardian.co.uk/books/audio/2012/mar/20/1" target="_blank">a podcast version of me reading the short story</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/futurescapes/eternal-bliss-by-markus-albers" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2803" title="Bildschirmfoto 2012-02-28 um 16.07.15" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-28-um-16.07.15-440x520.png" alt="" width="440" height="520" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Meconomy in der Praxis: Neustart in Thailand – Gastbeitrag Nummer 4</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 13:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markusalbers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meconomy]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen komm ich...]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[In meiner losen Reihe von Gastbeiträgen, in denen Leser berichten, wie sie ihre eigene Meconomy entdeckt und umgesetzt haben, schreibt heute Christoph Stockburger (Bild) – ein Journalist, der so mutig war, gleich mal ans andere Ende der Welt zu ziehen. Danke, Christoph! &#8220;Es war eine wichtige Entscheidung, und ich traf sie in Badehosen. Die Nachricht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/blogpic.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2785" title="blogpic" src="http://www.markusalbers.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/blogpic-440x292.jpg" alt="" width="440" height="292" /></a></p>
<p>In meiner losen Reihe von Gastbeiträgen, in denen Leser berichten, wie sie ihre eigene Meconomy entdeckt und umgesetzt haben, schreibt heute Christoph Stockburger (Bild) – ein Journalist, der so mutig war, gleich mal ans andere Ende der Welt zu ziehen. Danke, Christoph!</p>
<p><span id="more-2782"></span></p>
<p>&#8220;Es war eine wichtige Entscheidung, und ich traf sie in Badehosen.</p>
<p>Die Nachricht meiner Freundin, sie habe ein Jobangebot als Hotelmanagerin auf Koh Samui, hatte mich im Urlaub auf Costa Rica ereilt. Ich quälte mich (und meinen Mitreisenden) einige Tage mit der Frage, ob ich meine Festanstellung als Online-Redakteur in Stuttgart kündigen soll und zusammen mit meiner Freundin von Süddeutschland nach Südthailand ziehe.</p>
<p>Zurück in der Heimat buchte ich das nächste Flugticket. Diesmal One-Way.</p>
<p>Die Reaktionen waren unterschiedlich. Die Freundin: verzückt. Die Familie: geschockt. Die Freunde: verwundert. Der Arbeitgeber: enttäuscht. Ich selbst: Zwiegespalten. Einerseits klopfte ich mir für meinen Mut auf die Schultern, andererseits lasteten auf den selbigen Fragen. Was, wenn ich keine Aufträge erhalte? Verliere ich den Anschluss im Karriererennen? Bin ich mit 30 zu alt für so einen Stunt? Was passiert mit meinem Männer-Ego, wenn die Frau das Geld nach Hause bringt?</p>
<p>Der Start in Thailand war nicht einfach. Die Geschichten lagen zwar auf der Straße, sie erfolgreich an Magazine und Zeitungen zu verkaufen musste ich erst lernen. Aber die Dinge kamen ins Rollen.</p>
<p>Mittlerweile schreibe ich regelmäßig für große Blätter. Und ich trage als freier Online-Redakteur Verantwortung für ein Reisemagazin. Ich arbeite von zu Hause aus, auf Koh Samui – während meine Auftraggeber in Bangkok und Berlin sitzen und durch Skype und E-Mail jederzeit erreichbar sind.</p>
<p>Auf „Meconomy“ bin ich während meiner Recherchen zu einem Artikel über Digitale Nomaden gestoßen. Gut sortierte Buchhandlungen sucht man auf Samui vergebens &#8211; praktisch, dass ich das Buch als App auf meinen iPod laden konnte. „Meconomy“ lieferte mir so etwas wie einen gedanklichen Überbau für meine Art des Broterwerbs. Zum einen fand ich mich darin wieder, zum anderen erweiterte es meinen Horizont zusätzlich. Das Buch ist eine Wegbeschreibung in die Freiheit – und rutscht angenehmerweise nie in den missionarischen Ton einer Ratgeberlektüre ab.</p>
<p>Auf den Neustart in Thailand ist nun ein Neustart in Hamburg gefolgt: Nach 19-monatiger Zwischenstation am Golf von Siam arbeite ich jetzt an der Elbe, in der Online-Redaktion eines großen Nachrichtenmagazins. Ohne den Ausreißer nach Asien wäre ich wohl nicht dort gelandet.</p>
<p>„Ist das jetzt die dümmste Idee die ich jemals hatte oder ist es der beste Entschluss meines bisherigen Lebens?“, hatte ich mich vor der ersten Abreise nach Thailand gefragt. Hätte ich „Meconomy“ damals schon gelesen, wäre ich schneller auf die Antwort gekommen.</p>
<p><em>Soweit der Gastbeitrag von Christoph Stockburger</em></p>
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