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von Markus Albers

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Eine Woche “Meconomy”: Erstes Zwischenfazit (und ein paar Zahlen)

Also gut, ja: Es ist ziemlich ordentlich losgegangen. Eigentlich sogar verblüffend toll. Etwas mehr als eine Woche nach der Veröffentlichung von “Meconomy” möchtet Ihr vermutlich alle wissen: Wie läuft’s? Klappt das? Kann man ein Buch im Jahr 2010 nur elektronisch veröffentlichen, ohne Verlag im Hintergrund, und dabei zumindest einen gewissen Erfolg verzeichnen?

Ich würde darauf mit einem vorsichtigen – sehr vorsichtigen und bescheidenen – “offenbar ja” antworten. Was ist in den letzten Tagen passiert?

Presse und Blogs haben das Thema ziemlich ausführlich behandelt. Manche fanden die Story “erstes professionelles Sachbuch nur als E-Book” spannend, manche die “Autor versucht’s ohne Verlag” und manche haben sich für den Buchinhalt interessiert. Weil das alles ja zusammenhängt – im Buch zeige ich, dass wir viele alte Strukturen nicht mehr brauchen, um mit unseren Leidenschaften Geld zu verdienen, und mit der Form der Veröffentlichung trete ich selbst den Beweis an –, haben angenehm viele Rezensenten die drei Aspekte gemeinsam behandelt.

Bevor ich einmal kurz durch die bislang erschienenen Rezensionen und Artikel rausche, hier ein paar harte Zahlen, denn ich weiß, das interessiert jetzt alle am meisten:

– Meconomy steht zum Zeitpunkt, an dem ich dies schreibe, auf Platz 23 der Libri.de-Bestsellerliste. Merke: Nicht der E-Book-Bestsellerliste. Nicht der Sachbuch-Bestsellerliste. Sondern der von allen Büchern.

– bei E-Books (wiederum Sachbuch und Belletristik zusammen) steht es auf Platz 8

– im Apple App-Store (Kategorie gekaufte, also nicht kostenlose Bücher) ist es heute auf Platz 37, die Höchstplatzierung bisher war 26. Ich habe mir sagen lassen, das sei sehr gut, wenn man bedenkt, dass die meisten Bücher, die vor mir liegen, entweder Erotik-Titel (“Lustsklavin”) sind oder für 79 Cent verkauft werden (Karl May, Karl Marx). Jedenfalls liege ich vor Stephenie Meyer, das ist ja schon mal was

Ich weiß, jetzt sagen alle Verlagsprofis: Heisst nichts! Online werden maxmal zehn Prozent aller Bücher verkauft. Die meisten Umsätze passieren nach wie vor im stationären Buchhandel und da gibt es das Buch gar nicht. Stimmt. Ich habe auch noch keine harten Zahlen, was die jeweiligen Platzierungen an konkreten Verkäufen bedeuten (der PDF-Download auf meiner Website ist bis jetzt dreistellig).

Aber ganz ehrlich: Ich freue mich unheimlich. Denn das Worst-Case-Szenario, dass sich nämlich niemand für das Buch interessiert, die Veröffentlichungsstrategie falsch war und ich nur 20 Stück verkaufe – das ist eindeutig nicht eingetreten.

Ich freue mich auch, weil eigentlich alle Rezensionen bisher positiv waren, mit einer besonders schlecht gelaunten und unzulässig verallgemeinernden Ausnahme (“Die Bücher von Markus Albers und seiner Community …”). Dazu kommt Käuferfeedback per E-Mail oder auf Twitter, das darauf hindeutet, dass die Leser das Buch mögen – teils sehr mögen – und auch weiter empfehlen.

Hier ein kurzer Überblick über die Besprechungen:

»Ein großartiger Nachfolger von “Morgen komm ich später rein”. Positiv aufrüttelnd und motivierend. Man bekommt wirklich Lust, selbst etwas auf die Beine zu stellen!«
— buch-ratschlag.de (5 von 5 Lesezeichen)

»Man könnte Markus Albers den deutschen Chris Anderson nennen. Ähnlich wie bei Andersons Bestseller „Free“ ist mit dem Erscheinen von „Meconomy“ die grundsätzliche These des Buches bereits bewiesen.«
— E-Book News

»Ein wirklich spannendes Buch. Und eine geniale Begriffsschöpfung.«
— ManagerSeminare

»Meconomy hat keinen Verlag. Es ist wohl das erste deutsche Buch, das nur als E-Book erscheint, zugleich aber auf den üblichen Wegen vertrieben wird.«
— NDR Kultur

»Ein besonderer Scoop. Markus Albers ist der erste Autor, der sein Sachbuch nicht gedruckt, sondern ausschließlich als iPhone-App und Ebook veröffentlicht – ganz ohne Mitwirkung eines Verlages. Seine Maxime, ohne feste Arbeitszeiten und Anwesenheitspflicht im Büro seine Brötchen zu verdienen, hat er selbst konsequent in die Tat umgesetzt.«
— stern.de

»Markus Albers zeigt als erster, wie man im E-Book-Zeitalter allein veröffentlicht und Verlage fast überflüssig macht. “Meconomy” passt gut in die digitale Welt, schließlich ist sie sein Thema. Das Buch ist das erste gelungene einer neuen Bewegung, das auch die Krise ernst nimmt.«
— Die Welt

»Albers „Meconomy“ ist überall dort verfügbar, wo E-Books angesagt sind, also bei Libri, dem E-Book-Händler Ciando und selbst über i-Phone. Schöne neue digitale Welt. Hier entstehen nicht nur neue Perspektiven, sondern auch Arbeitsplätze.«
— Südkurier

»Das Buch zeigt einen realistischen Entwurf für ein Leben in der neuen Arbeitswelt. Meconomy ist ein Impulsgeber, ein Nachdenkbuch.«
— WorkInnovation

»Nach seinem programmatischen Debüt „Morgen komm ich später rein“ legt der Journalist und Autor jetzt mit „Meconomy“ einen mitreißenden Nachfolger vor. Ein Weckruf für die kreative Elite im zögerlichen Deutschland.«
— Smartworkers.net

»Meconomy ist ein schlaues Buch geworden. Unbedingte Leseempfehlung.«
— Stylespion

»Inhalt und Form passen zusammen. Eine exzellente, folgerichtige Idee vom Autor, das Buch als E-Book herauszubringen. 321 gehaltvolle Seiten sind Pflichtlektüre für alle, die etwas über die aktive Gestaltung der Arbeitswelt von morgen erfahren wollen.«
— Geistesblitz.de

»”Meconomy” zeigt uns, wie die aktuellen Trends in Wirtschaft und Technologie es uns erlauben, wie nie zuvor unser eigenes Arbeitsleben aufzubauen. Markus Albers hat ein weiteres großartiges Buch geschrieben, das hoffentlich viele von uns dazu ermutigen wird, neues, spannedes Zeug auf die Beine zu stellen und kühne Schritte aus der Abhängigkeit heraus zu wagen.«
— Tautoko

»Unsere Lebens- und Arbeitswelten verändern sich, das Hobby wird zum Beruf, die Selbstverwirklichung zur neuen Chance und die eigene Positionierung als Marke zur Voraussetzung. Die Thesen des neuen Buches “Meconomy” von Markus Albers wurden jedoch noch nie so glaubwürdig vorgelebt.«
— DIYG

»Das Buch ist eine Fundgrube für all diejenigen, die jetzt ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollen, anstatt sich auf alte, brüchige Strukturen zu verlassen.«
— Faktor-G

»Ein Buchautor gibt seinem Verlag den Laufpass und bringt sein neues Buch im digitalen Selbstverlag heraus. Ein Beispiel für das, was er beschreibt: eine Ökonomie, in der die eigene Person zur kleinsten wirtschaftlichen Einheit wird. Und das eigene Wissen zum Produktionsmittel und Wertschöpfungsfaktor.«
— ChangeX

»Ein leicht lesbarer Überblick, wohin sich Bildung, Selbstverwirklichung, Arbeit, Glück und Gemeinschaft im Moment nicht nur durch das Netz rasant entwickeln und welche Auswirkungen das auf das Leben jedes Einzelnen hat. Albers belässt aber nicht bei einem Blick auf diese Veränderungen, sondern zeigt auf, was man selber ganz konkret tun kann, um sein eigenes Leben freier, zufriedener und produktiver zu gestalten.«
— Hallenprojekt.de

»Wenn Autoren auch mal Verleger werden. Warum es reizvoll sein kann, das eigene Buch selbst an den Leser zu bringen.«
— Börsenblatt

»Das Buch ist ein gutes Buch, eines, das tatsächlich veröffentlicht werden sollte. Albers (…) hat (…) seinen eigenen Kleinverlag gegründet, mit Lektorat, Herstellung, Vertrieb, Marketing – das E-Book nämlich ist, auch wenn es nicht mit der Post verschickt wird, am Ende doch ein Buch.«
— Jörg Sundermeier, Verbrecher Verlag

»Was Markus Albers spricht über die neue Art, das Wort “verlegen” zu verstehen, ist richtig und interessant.«
— Autorenexpress.de

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